Bildungsangebot

Premiere Projektlernen

Sven Roevens. Zwei Wochen Intensivzeit, und während acht Wochen je zwei Tage arbeiten und lernen im gleichen Betrieb. Das erlebte die 10. Klasse beim Projektlernen. Sie mussten sich, individuell, einen Praktikumsplatz suchen. Die Suche war schon ein erster wichtiger Lernschritt: wie stelle ich mich vor, wie erkläre ich dieses neue Projekt unserer Schule und wie mache ich diese Idee für den Arbeitgeber schmackhaft.

Die ersten zwei Wochen nach den Herbstferien gingen die Jugendlichen von Montag bis Freitag an ihre Praktikumsplätze und lernten dort den Beruf und den Betrieb kennen. Die darauffolgenden acht Wochen verbrachten sie in ihrem vertrauten Klassenzimmer, um Donnerstag und Freitag wieder arbeiten zu gehen.

Nach den Weihnachtsferien schilderten die Jugendlichen an einem Referatsabend ihre Erfahrungen und schrieben einen ausführlichen Bericht darüber.

«Bei dieser Arbeit habe ich gemerkt dass man mit sehr viel Sorgfalt arbeiten muss. Denn wenn ein blöder Fehler passiert, kann man schlimmstenfalls eine ganze Produktion neu machen. Auch die Zusammenarbeit ist sehr wichtig. Ich habe auch gelernt, wie wichtig die Kommunikation mit anderen Mitarbeitern ist und dass es ein gutes Teamwork braucht.» (U.P.)

«Ich muss sagen, ich habe mir das Praktikum zu Anfang ganz anders vorgestellt. Ich dachte das wird sicher langweilig. Aber ich habe mich getäuscht. Ja, denn jetzt wo das Praktikum vorbei ist, möchte ich am liebsten, dass es noch weitergeht. Weil ich diese Abwechslung sehr gut gefunden habe, so muss man nicht immer das Gleiche machen, nämlich die ganze Woche in der Schule sitzen.... Zurückblickend, finde ich das Projekt eine sehr gute Sache, und ich würde sofort wieder mitmachen!» (S.B.)

Auch von den Praktikumsanbietern kamen nur gute Rückmeldungen. Sie freuten sich über interessierte Jugendliche, die über eine längere Zeit regelmässig in ihrem Betrieb eingebunden werden konnten.

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