Schubert-Abba-Flyer A5 front 800

Chorkonzert
der Rudolf Steiner Schule Langenthal

Reformierte Kirche Langenthal

Freitag/Samstag, 20./21. Juni 2014, 19.30 Uhr
Eintritt frei, Kollekte

icon Schubert-Abba, Flyer

Franz Schubert

Mirjams Siegesgesang, Kantate für Sopran, Chor und Klavier, D 942

Wolfgang Amadeus Mozart

Dir, Seele des Weltalls, Kantate für Sopran, Chor und Orchester, KV 429

Lieder von Schubert und Beethoven

Einstimmig mit Klavierbegleitung

Leitung: Barbara Witschi Bracher

ABBA

3 Songs: Dancing Queen, I have a dream, On and on and on

Leitung: Natalia Lehmann

Chor: Schülerinnen und Schüler, Lehrer, Eltern und Freunde der Rudolf Steiner Schule Oberaargau.
Sopran-Solo: Ursula Dreier
Klavier: Ursula Steiner
Percussion: Laurin Zaugg
E- Bass: Jonas Lüscher
Streichquartett: Oberaargauische Musikschule Langenthal,einstudiert durch Andreas Heiniger

Die Vielfalt des Sommers

Im diesjährigen Konzert der Rudolf Steiner Schule Oberaargau schliessen sich grössere und kleinere Kostbarkeiten zusammen, zusammen zu einem musikalischen Blumenstrauss! Jede dieser Blumen spricht von der Natur, ihren Elementen und der alles lenkenden, geistigen Kraft.

In „Mirjams Siegesgesang", einer Kantate von F. Schubert für Sopran, Chor und Klavier, erleben wir den Auszug der Israeliten aus Ägypten. Wie Moses Stab (Gottes Wolke) das Meer teilt und wie den Ausziehenden Land freigelegt wird. Dramatisch vertont F. Schubert den Moment, wo „des Meeres Ungetüme zu scheuen sind und wie sie durch die kristallne Wand schaun".Danach „verdunkelt sich der Horizont, Hörner lärmen, Eisen funkeln und der Pharao und sein Tross finden in den Tiefen des Meeres ihr Frevlergrab und zugleich ihren Sarg". Angst, Zweifel, Zuversicht und Freude sind die Seelenstimmungen, die die Musiker und Zuhörer tief ergreifen.

Das „Veilchen" von W.A Mozart, der „Lindenbaum", die „Forelle" und „Wohin" von F. Schubert und „die Ehre Gottes in der Natur" von L. van Beethoven sind Juwelen des Liedgutes der Wiener Klassik/Romantik. Der sprachliche Inhalt erfährt durch die Vertonung eine Steigerung und Vervollkommnung. Einerseits werden die Pflanzen – und Tierwelt wie auch der Kosmos und sein Gestirn besungen und andererseits werden ganz fein und subtil die seelischen Regungen wie Liebe, Sehnsucht, Opferwille, Unachtsamkeit und Traumeswelt dem Musikstück einverwoben.

In W. A. Mozart's kleiner Kantate für Sopran, Chor und Streichquartett hören wir einen Jubelgesang über die Sonne, „der Seele des Weltalls". Ihr „weihen wir heute das erste der festlichen Lieder"! Ohne sie, der „Mächtigen", „gäbe es keine Fruchtbarkeit und lebten wir nicht". In diesem Werk liegt der Schwerpunkt vor allem beim Strahlenden, meistens in Homophonie gekleidet, während in Schubert's „Mirjams Siegesgesang" die Dramatik des Auszuges aus Ägypten überwiegt. Da geben sich Homophonie und Polyphonie die Hand. Jede, bezogen auf den textlichen Inhalt, zur richtigen Zeit!

Ein Streichquartett führt uns mit BRUDLAT, einem Stück eines schwedischen Komponisten Namens Göthe Walén, hinüber zu den drei Songs der schwedischen Pop – Gruppe ABBA. In diesen, uns allen wohl bekannten Songs aus den 70er Jahren, erfahren wir wie Glaube ans Gute in allen Dingen, wie das Tanzen und Lieben, wie das Verlassen werden und doch nicht verzweifelt sein und wie wir durchs Träumen auch harte Realitäten gut durchstehen! Alle die Lebensweisheiten kommen uns in lockeren Melodien entgegen und wollen uns am Ende des Konzertes fröhlich und beglückt in den Sommer entlassen!

 

 

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