Angebot

Lernend spielen – spielend lernen im Vorschulalter

 

Spielend entdeckt das Kind im Vorschulalter (3 – 7 Jahre) das Elementare der Welt und erlebt den Jahreslauf mit Spielen, Festen, Märchenstunden und in gemeinsamem Tun. In Kindergarten und Spielgruppe kräftigt es sich am Schönen und Guten, bis es seinem Alter gemäss schrittweise die ganze Wirklichkeit aufnehmen und verarbeiten kann.

Das Angebot Eltern-Kind-Gruppe richtet sich an Eltern, zusammen mit ihren Kindern bis zum dritten Altersjahr.

Schulzeit

Die Schulzeit beginnt mit zwei Jahren Unterricht im «Bewegten Klassenzimmer». Das «Bewegte Klassenzimmer» kommt dem Bedürfnis des jungen Schülers nach viel Bewegung entgegen. Das Mobiliar ist einfach und das Schulzimmer kann schnell umgestaltet werden. An einem halben Tag ist «Schule im Wald», inklusive Mittagessen.

«Erziehung durch Beziehung» ist ein wichtiger Grundsatz. Die Schüler von der 1.–7. Klasse werden vom Klassenlehrer bzw. von der Klassenlehrerin begleitet. Auch die Fachlehrer/innen unterrichten die Klassen oft über mehrere Jahre.

Der Klassenlehrer unterrichtet alle Epochenfächer, dazu Malen, Musik, teilweise auch Turnen, in der Regel auch eine der Fremdsprachen.

Durch regelmässige Elternabende und Elterngespräche wird die Zusammenarbeit zwischen Lehrer/innen und Eltern gepflegt.

In der 8. bis 10. Klasse entwickeln die Jugendlichen ein eigenes Verhältnis zum Mitmenschen und zur Umwelt. Um der Offenheit und dem Weltinteresse gerecht zu werden, wird ein breites Spektrum von Fächern angeboten.

Die Unterrichtsinhalte werden ständig aktualisiert und schaffen Bezüge zum Weltgeschehen, zur Persönlichkeit anderer Menschen und zu unterschiedlichsten Weltregionen und Kulturen. Auswahl und Darstellung des Unterrichtsstoffes sowie ein Führungsstil, der die Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler herausfordert, verstärken den Individualisierungsprozess und entwickeln die Wahrnehmungsfähigkeit für soziale Prozesse.

Das reiche, bewegte Seelenleben der Jugendlichen sucht nach vielfältigen, tiefen Erfahrungen in allen Lebensbereichen. Die Gefühlswelt dominiert das Verhalten. Verbindliche Aufgabenstellungen und praktisches Tun fallen oft nicht leicht, wirken aber ordnend, fördern die Eigenverantwortung und vermitteln Erfolgserlebnisse.

Klassenlager, Projekte, Praktika in der 9. Klasse und Projektlernen in der 10. Klasse ausserhalb der Schule bieten den geeigneten Rahmen, um ein neues Verhältnis zu wichtigen Lebensbereichen zu entwickeln. In verstärktem Mass wird der Jugendliche durch die Sache selbst korrigiert und gewinnt eine neue Qualität der Selbständigkeit und Verantwortung.

Prüfungsfreie Übertritte

  • 11. Klasse in Langenthal: Vorbereitung zum IB-Diploma-Programm mit Fremdsprachaufenthalt (seit Sommer 2016)
  • 12. und 13. Klasse in Langenthal: International Baccalaureate Diploma Programm (seit Sommer 2017)
  • 11. und 12. Klasse: IMS RSS Bern
  • 11. – 13. Klasse: Atelierschule Zürich mit Eidg. Matura

Steinerpädagogik mit Vorbereitungselementen auf das IB DP

Die Rudolf Steiner Schule Oberaargau führt seit Sommer 2016 ein 11. Schuljahr durch, das auch interessierten Schülern ohne Waldorfschul-Vorbildung offensteht. Das Profil richtet sich einerseits nach dem Waldorf-Lehrplan mit Schwerpunkten in den sprachlichen, naturwissenschaftlichen und musisch-handwerklichen Fächern. Es versteht sich andererseits auch als Vorbereitung für das International Baccalaureate Diploma Programm (12. und 13. Schuljahr).

Der Unterricht umfasst folgende Fächer: Deutsch, Englisch, Französisch, Geschichte, Geografie, Mathematik, Biologie, Physik, Chemie, Wirtschaftskunde, Ethik, Gestalten, Werken, Textiles Gestalten, Musik, Eurythmie, Turnen. Das Schuljahr wird mit einer Portfolio-Arbeit abgerundet. Schwerpunkte im Hinblick auf das IB-Diploma Programm: Als Vorbereitungsjahr für den IB-Diploma-Lehrgang (12. und 13. Schuljahr) wird sowohl Mathematik wie auch Englisch besonders gefördert. Obwohl ein Teil der IB-DP-Fächer auf Deutsch abgeschlossen werden können, werden in Langenthal – wie in vielen IB-Schulen – die meisten Fächer in Englisch unterrichtet. Aus diesem Grund wird der englischen Sprache bereits in der 11. Klasse ein besonderes Gewicht beigemessen: während 3 – 4 Monaten besuchen die jungen Menschen – im Austausch mit fremdsprachigen Jugendlichen – eine Waldorfschule im englischen Sprachraum.

Das zweijährige International Baccalaureate Diploma Programme wird mit einem 12. und 13. Schuljahr in Langenthal angeboten.

Als erste Steinerschule der Schweiz verbindet die Rudolf Steiner Schule Oberaargau in Langenthal die Waldorfpädagogik mit dem «International Baccalaureate Diploma Programme» (IBDP), einem anspruchsvollen, international anerkannten Maturitätsabschluss (Studienreife). Nach viereinhalb Jahren intensiver Vorbereitung ist die Rudolf Steiner Schule Oberaargau eine der 4500 IB World Schools und neben den Steinerschulen Luxemburg, Wien, Melbourne und Quito die fünfte Waldorfschule, die diese internationale Maturität anbietet.

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Ringstrasse 30, 4900 Langenthal
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(Montag–Freitag 07.30–12.00 Uhr)
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Verein Rudolf Steiner Schule Oberaargau
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