1. Klasse

Erst allmählich beginnt sich das Kind vom frühkindlichen Nachahmen und Bewegen zu lösen. Noch wirken diese Kräfte stark. Darauf baut die erste Klasse auf: Spielerisch, voller Hingabe und Vertrauen saugt das Kind Gedichte. Rhythmen auf und taucht spielend in zwei Fremdsprachen ein.

Lebensfreude im Nachahmen und Bewegen

Beim Eintritt in die Schule beginnt sich das Kind aus der frühkindlichen Lebensphase der Nachahmung allmählich zu lösen und doch sind Nachahmung und Hingabe an alles Tun noch lange Zeit selbstverständlich. Auf diese frühen kindlichen Kräfte kann der Lehrer, die Lehrerin aufbauen.

Mit grenzenlosem Vertrauen, lebt sich das Kind in alles ein, was ihm entgegenkommt. In dieser Stimmung leben in ihm auch die Märchen, die seine Seele mit tiefen Bildern erfüllen.

Das Kind lebt zudem noch ganz in der Bewegung. Schnell fasst es Rhythmen, Gedichte, Sprüche auf.

Schreiben und Lesen, der Zahlenraum bis Hundert, Rechnen in den 4 Operationen bis 20 und das Formenzeichnen wechseln sich ab im Epochenunterricht.

In der Handarbeit wird die Feinmotorik durch Fingerhäkeln und Fingerstricken geübt.

Da die Nachahmungskräfte noch stark wirken, lernen wir gleich zwei Fremdsprachen. Die Kinder lernen im wahrsten Sinn des Wortes spielend und voller Eifer, Lieder Sprüche, Fingerverse und Spiele in Englisch und Französisch.

Da die Nachahmungskräfte noch stark wirken, lernen wir gleich zwei Fremdsprachen. Die Kinder lernen im wahrsten Sinn des Wortes spielend und voller Eifer, Lieder Sprüche, Fingerverse und Spiele in englisch und französisch.

Ja, was verbindet die Kinder, die gerade ihren Weg in die Schule angetreten haben und die 9.Klässler, die am andern Ende der Schulzeit stehen? Die Patenschaft – Gotte und Götti sein auf der einen, Gottekind auf der andern Seite.

Nach gemeinsamen Pausenzeiten und individuellen Besuchen in den Pausen war nun am Montag, 15. Sept. das erste grössere gemeinsame Unternehmen: Die Gotten und Göttis begleiten die Patenklasse in ihre «Waldschule».

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von Marie-Louise Bucheli

Die Umwelt kann nur als schützenswert erkannt werden, wenn eine liebe- und achtungsvolle Beziehung zur Region, zur Landschaft, zur Heimat besteht, mit allem, was da lebt und wächst, gedeiht und vergeht. Wir als Schule wollen unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, eine solche Beziehung zu ihrer Umwelt aufzubauen.

von Thomas Hauri und Heidi Suter

Das Lernen in der 1. und 2. Klasse

Dank moderner Technologien hat die Hirnforschung in den vergangenen Jahrzehnten grosse Fortschritte gemacht. Auch wir an der Rudolf Steiner Schule haben mit Interesse uns diesen Ergebnissen zugewandt. Neben dem, dass wir Lehr-personen durch diese Erkenntnisse oftmals viel Neues gelernt haben, wurden wir auch immer wieder in unseren altbewährten Unterrichtsmethoden bestätigt. Dazu mehr...

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