4. Klasse
Endgültig verlässt das Kind seine frühe Kindheit und betrachtet die Umwelt mit verstärktem Ich-Bewusstsein. Die Bande elterlicher Grundprägung lockern sich und das Kind gerät häufig genug in Verunsicherung und Bangen. Es bedarf eines innerlichen Rucks, es braucht Mut und Kraft, den Weg nach vorne zu gehen, besonders wenn mit allem gebrochen wird, was bisher war, und unklar ist, wohin der Weg führen wird.

Neue Akzente im 4. Schuljahr

Die Bilderwelt der nordischen Mythologie begleitet die Kinder in diesem Schuljahr. Sie erzählt von den grossen Entwicklungsgesetzen, von Göttern, von der Welt, den Mensch und den Naturkräften. Die Götterwelt vergeht, der Mensch gestaltet als Held sein Schicksal. Es ist die Situation des zehnjährigen Kindes. Es muss nun Mut und Kraft entwickeln, um seinen Weg vorwärts zu gehen. Mut in die eigenen Kräfte wecken diese Heldengeschichten.

Gleichzeitig erwacht starke Wissbegierde und Zuwendung zur Natur. Mit grosser Freude wird der erste Naturkunde- und Heimatkundeunterricht entgegengenommen.

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von Marie-Louise Bucheli

Die Umwelt kann nur als schützenswert erkannt werden, wenn eine liebe- und achtungsvolle Beziehung zur Region, zur Landschaft, zur Heimat besteht, mit allem, was da lebt und wächst, gedeiht und vergeht. Wir als Schule wollen unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, eine solche Beziehung zu ihrer Umwelt aufzubauen.

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